Von Timm am 24. August 2010

Bild von RocK, genutzt unter CC-Lizenz
Ich mag 30 Rock wegen der Kombination aus Selbstironie und herbem Humor. Und wegen der coolen Charaktere und weil 20 Minuten eine Top Episodenlänge zum “vorm Aufstehen” und “beim Essen” und “zwischendurch” ist.
Werbebotschaften direkt in die Kamera, Political Incorrectness, “not my favourite Baldwin Brother” (Alec), eine sympathische Protagonistin (overworked, undersexed, baby crazy, sollte ich mir Gedanken machen?) geben einen guten Mix, der trotz fehlender “Hauptstory” angenehmer Weise nicht in miesen Klamauk ausartet.
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Von Timm am 23. August 2010

“The Getaway” ist ein Klassiker, der schon ewig auf meiner imaginären Liste stand.
Ein tolles Beispiel für den Wandel des Mediums. Von der Technik mal ganz abgesehen: Sexismus, Ohrfeigen des Ur-Bruce Willis Steve McQueen an seine Filmfrau und bodenständige Action, ich fands unglaublich faszinierend.
Die Action nicht peinlich, wie z.B. dass ein in eine Hecke fahrendes Auto als solche präsentiert wird, nein nein. Brachial, pur. Die Tarnung fliegt auf, es kommen gleich Polizisten? Dann wird sich eine Shotgun gekauft und deren Wagen zerschossen. Und die hält den ganzen Film!
Es geht auch nicht um fünf Fantastilliarden, sondern um 500.000$. Ich dachte schon, das Geld würde den Film über für Fluchtautos ausgegeben werden. Derart simpel kann heutzutage glaube ich nur noch Tarantino einen Film angehen, und auch nur wenn er extra als trashig vermarktet wird, siehe Death Proof.
Sowas wird heute gar nicht mehr gebaut!
Zu Beginn des Films sind durchgängig sehr laut die Maschinen einer Näherei eines Gefängnisses zu hören. So laut, dass ich mehr als ein Mal an falsche Soundeinstellungen dachte, so komplett ungewohnt war dieses Stilmittel. In dem Moment McQueens Freilassung hören sie auf, bum. Plump wie sonstwas, aber immerhin: Es gibt eine Aussage, und die muss auf diese Weise auch der letzte Depp bemerken. Statt sich mit einem Charakter zu beschäftigen, liefern zumindest ein wenig actionlastige Filme heute immer ein Cold Opening, in dem schon ordentlich was in die Luft gejagt wird. Die Zeit bis zum ersten Werbeblock muss natürlich möglichst spannend gestaltet werden.
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Von Timm am 23. August 2010
“Buddys”, “Bros”, “Kumpel”, “Homies” sind allesamt billige Derivate für… ja, was? “Freunde” ist natürlich eine Idee, aber mal ehrlich: Mit wem man sich im Vollsuff eventuell unterhaltsam unterhalten kann, den kann man nicht gleich als Freund bezeichnen.
Es mag natürlich Menschen geben, die das ohne weiteres tun, aber mal im Ernst: Wer sind sie denn überhaupt? und Wo kommen wir denn da hin?
Wir brauchen was Stärkeres. Nix Anglizismen, ganz retro ein urdeutsches Wort. “Kamerad” wäre ein Kandidat, aber wir wollen ja die Ärmel hochkrempeln und nennen uns folglich nicht Kameraden.
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Von Timm am 20. August 2010
Heute: Kleine Artikelkollektion

Bild von Dvortygirl, genutzt unter CC-Lizenz
Während im mich schreiberisch auf Tachstation befand (nicht produziert habe), habe ich aber natürlich konsumiert. Hier eine kleine Kollektion der Artikel, die irgendwie hängen geblieben sind.
Berlin, cool sein und so
Über diesen Hinweis bin ich erst auf Saras Artikel zum Berliner Szenemenschen gekommen. Der Berliner “Szeneblog” (:D) Spreeblick zeigt hier, was man in Berlin so machen und haben muss. Parallelen zu Hamburg zu ziehen ist natürlich ein besonders großer Spaß.
Öl.
An diesem Artikel zum endlosen Thema Erdöl war ich zuerst nur wegen des martialischen Trucks kleben geblieben. Was für ein Teil!
Dann habe ich ihn gelesen. Es wird deutlich, dass ein Auto mit Verbrennungsmotor über kurz oder lang ein seltener Luxus fürs Wochenende sein wird. Und durch die qualifizierten (keine Ironie!) Leserkommentare bemerkt man als non-Pro bei dem Thema ein Detail: Wir können uns das kaum vorstellen. Wenn die einen sagen “Das Öl ist alle” und andere sagen “Es wird teurer, und deswegen lohnt es sich, tiefer zu buddeln”, dann ist die Frage, was der vermeintlich griffige Begriff Peak Oil überhaupt bedeuten soll. Schade für den Autor, aber trotzdem danke für die Anregung.
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Veröffentlicht in [Krtsch] der Woche | Tagged App, Berlin, Hipster, iPhone, Kaffee, Sammelstelle, Technik
Von Timm am 19. August 2010

Foto von "ginnerobot", genutzt unter CC-Lizenz
Kochen beschränkte sich für mich bis zum Auszug aus dem Elternhaus meist auf willkürlich zusammengeschmissene Pfanneninhalte, die anschließend mit Ketchup für einen gewissen Sättigungseffekt sorgten.
Ja, ab und zu packte mich der Ehrgeiz und nach dem Schema “Rezept suchen, lesen, Einkaufen, nochmals lesen und mittelprächtig umsetzen” trug ich meinen Teil zum Jamie Oliver-Hype bei.
Schön und gut, aber um nahezu täglich eine solch generalstabsmäßige Vorbereitung zu treffen fehlt selbst mir die Zeit.
Ergo? Irgendwie muss meine Studentenküche doch von dem Verhältnis 6:1 (Einheiten Spaghetti pro Woche) herunterkommen.
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Veröffentlicht in Genuss | Tagged Kochen, Kulinarisches, Leben, wohnen, zubereiten
Von Timm am 19. August 2010
Letztens hielt ich wieder quiekend mein iPhone in der Hand und feierte etwas, Twitter war offen. Für alle nicht-Twitterer: Das ist nicht der Normalzustand, hahaha, sehr lustig. Nun, was sah ich da?
Ne, so früh im Artikel wird das nicht offenbart, wir sind hier schließlich nicht bei “Wünsch dir was!”, sondern bei “Hätten sie’s gewusst?”.
Es geht um eine Mehrzahl. Mehrzahl von “Hose”, nur anders. Ich glaube der Ursprung liegt im Norddeutschen, wenn man nicht “Hose” sondern “Büx” sagt. So, und jetzt stellt euch mal vor und sagt es langsam, wenn man die Mehrzahl bildet und den Umlaut unterschlägt.
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Veröffentlicht in bedrohte Wörter | Tagged bedrohte Wörter, Lebensraum, Perlen, Plural
Von Timm am 18. August 2010

Foto von "eriwst", genutzt unter CC-Lizenz
Bei mir dachte ich so: “Nanana ihr grünen Socken, jetzt ist aber mal gut, lassen wir die Glühbirne in der Fassung!” Das Wort schon: Lichtsmog. Irrelevanz pur.
Und dann fiel mir irgendwann auf, dass ich nachts ziemlich gut ohne Licht auskomme. Und dass dieses Licht von den 500.000 Watt-Birnen der umliegenden Hausnummernbeleuchtungen (!) kommt. Und von den Straßenlaternen, solchen Leuchtkugeln, die nach mehr als den möglichen 360 Grad Rundumbeleuchtung streben.
Prima!
Ich meine: Als Gamer oder auch schon als User muss man im Sommer die Jalousie bemühen, um die vermaledeiten Lichtreflexe dieser ach so wichtigen Sonne auszusperren. Doch kaum ist dieser Stress vorbei muss ich mir eine Schlafmaske zulegen, damit meine Augen sich wenigstens nachts entspannen können.
SO BRINGT KONSUM KEINEN SPAß!
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Veröffentlicht in Standpunkt | Tagged Beleuchtung, Effizienz, Energie, Licht
Deluxe kommentiert
"Naja, so richtig..."
– “kochen” 1. auskochen, garen, gar werden lassen, weich machen; (landsch.): sieden. b) [auf]brühen
"Ich finde, man kann auch..."
– “kochen” 1. auskochen, garen, gar werden lassen, weich machen; (landsch.): sieden. b) [auf]brühen
"Merke ich mir für meine..."
– “kochen” 1. auskochen, garen, gar werden lassen, weich machen; (landsch.): sieden. b) [auf]brühen