Von Kaffee zu Kaffee Partial Nerdism”, das wir meinen Creative Commons ftw! Das “Mediacenter”, das wir meinen

9 Kommentare zu “Apple schießt sich selbst ins Knie”

  1. Apple läuft eindeutig Gefahr, dass Sie ,genau wie Microsoft, eines Tages auf die Mütze bekommen. Ich hatte insgeheim gehofft, dass alle Unternehmen, die in der Entwicklung führend sind, etwas aus den Milliardenstrafen für Microsoft gelernt hätten.

    Apple Konkurrenz bekommt ist eher unwahrscheinlich…

  2. Apple läuft zwar Gefahr mit dieser Umgangsweise wie Microsoft zu Enden, allerdings sei hier das Image des Konzerns und den Produkten mal hervorzuheben.

    Während Microsoft sich stark etablieren konnte und die meisten Menschen dieser Erde sich an Windows gewöhnt haben und sich auch nicht umgewöhnen wollen, fiel es ziemlich leicht eben jenes Betriebssystem hier und da zu kritisieren und in die Schlagzeilen zu bringen, denn: Es ginge ja jeden etwas an.

    Das Image von Apples Produkten dagegen ist ein anderes. Der Konzern steckt soviel Geld in das Marketing und der PR, das man mittlerweile gut und gerne einen dicken Hals bekommen könnte. Ich erinnere mich zurück an die Zeit vor einigen Jahren, als alle iPod-Modelle noch eine dreistellige Summe kosteten, vielleicht 5% meines Bekanntenkreises (und die sind zum Teil nicht gerade von der ärmeren Sorte) einen iPod besitzten und man trotzdem in jeder Zeitung, jeder Zeitschrift, jeden TV-Beitrag, wirklich fast überall, statt dem Wort “MP3-Player” immer nur “iPod” hörte, wo es doch gar nicht vorrangig darum ging. Bitte?! Apple hat es doch tatsächlich geschafft das iPod mit dem Tempo-Taschentuch syndrom auszustatten.

    Das exakt gleiche Spiel ist nun mit dem iPhone zu beobachten, nur eine Welle extremer: Statt der Kritik an den AppStore, gibts weit und breit nur “Die Besten Apps für ihren iPhone” Artikel und auch in den Medien steht der Begriff “iPhone” längst für das modernste Handy der Welt – und das, obwohl zahlreiche andere Modelle von Samsung, HTC und Co., die Leistungen um Längen schlagen. Man mag nur an das erste Modell zurückdenken: Keine Videofunktion?! Kein MMS?! Aber gab es davon in den Medien was zu hören? Es gab praktisch kaum Kritik. Mehr noch: Wenn ein neues Handy einer anderen Firma vorgestellt wird, erhält es meist erstmal nur den Beinamen “iPhone-Killer”, womit der Name abermals im Mittelpunkt steht.

    Und um nun einen Bogen zu deinem Artikel zu schlagen: Apple pumpt derart viel Geld in die Werbung ihrer Produkte, das es fast schon unmöglich ist einen kritischen Artikel über ihre Produkte zu finden. Wenn alles nach Qualität und Leistungen gehen würde, hätte das iPhone das Rampenlicht längst mit vielen anderen Modellen anderer Firmen geteilt, aber so ist das leider nicht.

  3. Ich denke nicht, dass Apple dem Microsoft-Syndrom unterliegen wird. Selbst wenn HTC oder Nokia in nächster Zeit ein Handy vorstellt, welches 3 Mal so viele Funktionen hat wie das iPhone, wird es nicht einen derartigen Boom verzeichnen können. Das iPhone ist und bleibt zum größten Teil ein Lifestyle-Produkt, welches bei der Bedienung Spaß macht und viele Entertainment-Funktionen mit sich bringt. Ich persönlich habe kein iPhone, doch der ganze Trubel um dieses Gerät bringt einen schon manchmal in Versuchung :D

  4. Eben gerade da liegt der Punkt. Apple versteht es, die Produkte und damit die Marke ohne Ende zu inszenieren. Das ist ohne Frage so, und es erhöht den Wert der Produkte, die nachweisbar vergleichsweise teuer sind.

    Aber anstatt das zu diffamieren, empfinde ich eigentlich tiefe Bewunderung für den Erfolg dieser Strategie. Dass Copy&Paste mit dem iPhone OS 3.0 eingeführt wurde… ok. Das IST peinlich. Es ist aber halt auch so, dass Apple sich das ganz offensichtlich erlauben konnte.

    Und es wurde ganz offen und klar darüber berichtet, dass das erste iPhone der Konkurrenz technisch weit unterlegen war!

    Wer andere Geräte besser findet, der kann sich ja freuen, dass er sich kein (überteuertes) Gerät von Apple kaufen muss.

    Soo, dann warte ich mal auf den “Hands On”-Beitrag wenn mein Päckchen angekommen ist, und freue mich auf den Pro/Con-Apple Flamewar in den Kommentaren dadrunter ;-)

  5. Hups:

    Bei einem kleinen Bummel im AppStore hatte ich mir “Lyrical” geladen. Ein kostenloses Programm, das Liedtexte in komfortabler Weise (soweit der Werbetext) liefert.

    Aktuell ist es nicht mehr zu finden im AppStore, und auch per Google etc. habe ich nichts dazu gefunden. Es ist verschwunden!

  1. [...] dass ich den falschen Pfad ausgewählt habe… hilarious! Naja, es sein einfach nochmal auf Ivens Artikel zur Appstore-Problematik [...]

  2. [...] Inhalten und Filmen in verschiedenen Sprachversionen sehr übervorsichtig an. Die Debatten um Apps im AppStore sprechen für sich. Das nervt bei Musik in erster Linie, wirklich weltbewegend tragisch ist das [...]

Diesen Artikel kommentieren