Barack Obama bekommt den Friedensnobelpreis für seine “außergewöhnlichen Bemühungen für die Zusammenarbeit zwischen den Völkern”. Er wundert sich, sein Team auch, und die restliche Welt sowieso. Hat das Nobel-Komitee dies bei einer Sitzung entschieden, bei der Jim, Jack und Johnny aus “Yes We Can” Pappbecherchen vertilgt wurden?
SpOn schreibt:
Der US-Präsident erklärte, eigentlich habe er die Auszeichnung gar nicht verdient. Dennoch nimmt er die Ehrung an – und bezeichnet sie als Auftrag zum Handeln.
Kann man einen Nobelpreis “eigentlich nicht verdienen” und trotzdem bekommen? “Ja” muss mit dem heutigen Tage die Antwort lauten, es ist wohl keine falsche Bescheidenheit, die Obama an den Tag legt. Die Frage ist nur, warum er den Preis dann annimmt. Er sieht in als “Auftrag zum Handeln” – warum handelt er nicht, und lehnt den Preis erst einmal ab? Gut, das sind hohe Forderungen an die Bescheidenheit Obamas.
Die große Frage lautet, ob dem Komitee einfach keine andere Person eingefallen ist. Ich fühle mich bei dem ganzen ein wenig an die Szene aus Simpsons erinnert, in der Homer für Mel Gibson ein Drehbuch umschreibt. Die Studiobosse sehen sich Homers (natürlich völlig abstruse) Version des Drehbuchs an und erklären (sinngemäß):
Oh nein, wir haben schon fünf Oscars für den Film gekauft, was machen wir denn jetzt?
Obama hat sich eine große, ganz große Aufgabe gegeben, indem er den Preis angenommen hat. Eine, die er eventuell nicht erfüllen, und die ihm daher übel nachhängen kann. Ob das klug war?
Johnny Haeusler von Spreeblick denkt ähnlich
Fefe sowieso
Chris auf F!XMBR reflektiert anders gelagert über die Nachricht
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Full ack! Johnny aus Pappbechern geht mal gar nich ;-).