Kaffee ist eigentlich viel zu selten Thema auf diesem Blog.
Zum Glück gibt es wunderbare Aktionen, die mir Anlass geben, dies zu ändern. Dieser unglaubliche Stoff, der es uns ermöglicht nachts um 2 oder morgens um 4 unglaublich produktiv zu sein verdient nämlich mehr Aufmerksamkeit. Im Gegensatz zu Himbeer- oder Vanilleflavours, die in Deutschlands Gaumen jedoch ganz klar die Nase vorn haben (ei, die Metapher entwickelt ein Eigenleben).
Keine Angst, ich betreibe in diesem Artikel kein Starbucks-Bashing. Vielmehr beschreibe ich, wie es aussieht wenn mehrere Mitglieder des Kaffee-Netzes dies tun. Dies sind in jedem Fall Personen, die von gutem Kaffee begeistert sind. Oder aber ambitionierte Hobbybaristi, die mit Espressomaschinen für den Haushaltsgebrauch einen Espresso erzeugen, der den des Italieners um die Ecke als Frechheit entlarvt. Oder Vollprofis, die Bohnen aus jedem Winkel der Erde zuordnen, importieren, rösten und in eine exquisite Espressomischung eingliedern können. Eine sehr interessante Mischung von Menschen auf jeden Fall.
Diese nun läuft einen ganzen Tag durch Hamburg, zu einigen der wenigen Gastronomiebetriebe, die ihre Espressomaschine nicht nur zum Heizen nutzen. Diese Betriebe und die sich auf Wanderung befindlichen Kaffeenerds repräsentieren die dritte Welle des Kaffees.
Dritte Welle? Ups, “Third Wave” natürlich, wir sind immerhin auf einem Blog, ohne Anglizismen geht gar nichts. Der Begriff ist aber natürlich im englischsprachigen Ausland geprägt worden, hat also seine Berechtigung. Zur Erklärung, kurz und knapp: Nach dem auf jedem Küchentisch Kaffee stand (1.) und Starbucks den Kaffee zum Accessoire gemacht hat (2.), ist die dritte Welle des Kaffees:
Selber guten Kaffee machen. “Back to the Roots” passt als Motto nicht ganz, da allerhand technischer Schnickschnack zum Einsatz kommt. Feinwaage und Brühdruckmanometer gehören noch zu den nahe liegenden Werkzeugen. Kaffee soll auch nach Kaffee schmecken, und wenn er es tut ist kein Fruchtsirup nötig. Milch variiert den Kaffee, aber Strawberry Frappucino is’ nicht.
Mit dem Unterschied, dass der Konsument in der lokalen Kaffeeszene viel eher gehört wird als von einem multinationalen Konzern. Bazinga!
Das waren unsere Stationen
Torrefaktum
Espresso Tecnica
kopiba
Espressolution
Black Delight
Due Baristi
Meine Tweets mit den Gowalla-Locations der Stationen (Bis auf Espresso Tecnica)
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Schön dass Ihr das Thema Kaffee hier präsentiert, noch schöner dass Ihr bei der Tour dabei gewesen seid :-))
Man tut was man kann ;)