Von Timm am 19. August 2010
Kochen beschränkte sich für mich bis zum Auszug aus dem Elternhaus meist auf willkürlich zusammengeschmissene Pfanneninhalte, die anschließend mit Ketchup für einen gewissen Sättigungseffekt sorgten.
Ja, ab und zu packte mich der Ehrgeiz und nach dem Schema “Rezept suchen, lesen, Einkaufen, nochmals lesen und mittelprächtig umsetzen” trug ich meinen Teil zum Jamie Oliver-Hype bei.
Schön und gut, aber um nahezu täglich eine solch generalstabsmäßige Vorbereitung zu treffen fehlt selbst mir die Zeit.
Ergo? Irgendwie muss meine Studentenküche ja nun von dem Verhältnis 6:1 (Einheiten Spaghetti pro Woche) herunterkommen.
Es kommt ungefähr die gleiche Taktik zum Einsatz wie im Kampf als kleines Kind mit Windows 95: Trial & Error.
Mit dem Unterschied, dass der Hunger nicht wartet, bis ich Lust drauf habe mich mit ihn zu beschäftigen. Aber man wächst ja mit seinen Aufgaben.
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Von Timm am 1. Juni 2010
Ein charmanter Raum, Musik, eine lange Tafel, hervorragender Wein, exquisites Essen, und das wichtigste: Menschen, die das alles zu schätzen wissen. Diese Aktion hat einen Namen, und zwar Kitchen Guerilla. Hauptberuflich keine Köche, hielten Onur, Olaf und Koral gelegentlich kulinarisch wertvolle Treffen in den eigenen Wohnzimmern bzw. Küchen ab.
Kitchen Guerilla ist “eigentlich” genau das, jedoch mit anderem, größerem Maßstab. So hat die Aktion vergangenen Freitag wieder stattgefunden, und ich kann nur sagen: Yummy! Dank Twitter und Markus hatte ich von der Aktion erfahren bevor die Warteliste explodierte, und hatte einen sehr schönen Abend.
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Von Timm am 19. Mai 2010
Kaffee gehört zu meinen Hobbys. Das ist sehr praktisch, denn mal ehrlich: Hat Koffein uns nicht alle auf dem mehr oder weniger direkten Weg durch die Oberstufe, das Abi, das Studium oder sonstige Abschlussprüfungen und katerintensive aber leistungsfordernde Tage gebracht? Amen.
Doch führe ich mir vor Augen, welcher Art “Kaffee” die durchschnittlich konsumierten 150 Liter sind, ist Schluss mit lustig. Luxusgut, Genuss? Leider weder noch.
Ich präsentiere: Die Mankos heutigen Kaffeekonsums.
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Von Timm am 13. April 2010
Seit Starbucks sich in Deutschland verbreitet, ist Kaffee Lifestyle geworden. Etliche Nachahmungsversuche gleicher minderer Qualität finden sich an jeder Ecke, “Caffe ToGo” bietet sogar der durchschnittlich ranzige Tabakladen an. Der Kaffee im Pappbecher ist leider nichts anderes als der Kaffee im durchschnittlichen deutschen Büro, nur teurer.
Dieses Phänomen hat zur Folge, dass in bestimmten Kreisen die Kaffeezubereitung zur Privatsache oder gar zum Interessengebiet gemacht wird. Dies wiederum ist etwas, was in deutschen Feuilletons und allgemeiner Berichterstattung durchaus Beachtung findet. Worauf der ambitionierte Vollautomaten (VA)-Interessent zu achten hat, welche Zubereitungsarten es neben dem ordinären Filterkaffee gibt, was Pads und Kapseln bringen und was nicht. Ein wie wichtiges Statussymbol der bereits genannte Pappbecher ist, dürfte Lieblingsthema des Feuilletons sein.
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Von Timm am 3. Februar 2010
Kaffee ist eigentlich viel zu selten Thema auf diesem Blog.
Zum Glück gibt es wunderbare Aktionen, die mir Anlass geben dies zu ändern. Dieser unglaubliche Stoff, der es uns ermöglicht nachts um 2 oder morgens um 4 unglaublich produktiv zu sein verdient nämlich mehr Aufmerksamkeit. Im Gegensatz zu Himbeer- oder Vanilleflavours, die in Deutschlands Gaumen jedoch ganz klar die Nase vorn haben (ei, die Metapher entwickelt ein Eigenleben).
Keine Angst, ich betreibe in diesem Artikel kein Starbucks-Bashing. Vielmehr beschreibe ich, wie es aussieht wenn mehrere Mitglieder des Kaffee-Netzes dies tun. Dies sind in jedem Fall Personen, die von gutem Kaffee begeistert sind. Oder aber ambitionierte Hobbybaristi, die mit Espressomaschinen für den Haushaltsgebrauch einen Espresso erzeugen, der den des Italieners um die Ecke als Frechheit entlarvt. Oder Vollprofis, die Bohnen aus jeden Winkel der Erde zuordnen, importieren, rösten und in eine exquisite Espressomischung eingliedern können. Eine sehr interessante Mischung von Menschen auf jeden Fall.
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Von Timm am 25. Oktober 2009
Große Maschinen, etwas Dampf, viel Gewusel, ähnlich viel Fachsimpelei und 1A-Atmosphäre. Museumsbahnhof? Weit gefehlt!
Gestern Nachmittag trafen sich in den Räumen der Torrefaktum Kaffeerösterei in Ottensen professionelle und hobbymäßige Baristi, Kaffeeröster, Kaffeeinteressierte. Was das Genießerherz begehrte, wurde auch geboten: Wirklich jedermann konnte an den großen Gastromaschinen sein Handwerk üben oder einfach zugucken. Kleine Snacks, exquisites Bier waren da, guter Kaffee wurde geröstet und selbstverständlich in rauen Mengen sowie verschiedensten Varianten verköstigt.
Es gab einen großartigen Austausch um Kaffeesorten, deren Import, Kaffeebars hier und dort, natürlich das Equipment und vieles Weitere. Das Ziel der Veranstaltung: Vernetzung. Je mehr Menschen sich für Qualität begeistern und interessieren, desto eher haben wirklich nachhaltige Modelle des Kaffeehandels eine Chance, sich durchzusetzen. Die anwesenden Firmen gehören allesamt zu den “guten”, die einem kein gefärbtes Wasser für 2,50 € als Espresso verkaufen möchten. Schon dieses Wissen ist eine Menge Wert, denn die gute maschinelle Ausstattung einer Kaffeebar ist leider noch lange kein Garant für irgendwie geartete Qualität.
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Von Timm am 1. September 2009
Ab und zu, wenn ich mir etwas gönnen will, und mir des sehr breiten Horizonts der Kaffeeleidenschaft bewusst werde, kommt meine French Press zum Einsatz. So setzt sie sich gegen das italienische Espressomonster durch und bestätigt ihre Existenzberechtigung. Die French Press ist dem ein oder anderen Leser eventuell auch als “Pressstempelkanne” geläufig, FYI.
Wie die herkömmliche Zubereitungsart es verlangt, lässt man die recht grob gemahlene Bohne ein paar Minuten ziehen. Zwei mal zwei Minuten, einmal umrühren zwischendrin. Oder der Einfachheit halber einmal vier Minuten, was dem effizienzgesteuerten morgendlichen Prozess sehr zugute kommt.
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Deluxe kommentiert
"Naja, so richtig..."
– “kochen” 1. auskochen, garen, gar werden lassen, weich machen; (landsch.): sieden. b) [auf]brühen
"Ich finde, man kann auch..."
– “kochen” 1. auskochen, garen, gar werden lassen, weich machen; (landsch.): sieden. b) [auf]brühen
"Merke ich mir für meine..."
– “kochen” 1. auskochen, garen, gar werden lassen, weich machen; (landsch.): sieden. b) [auf]brühen