Von Timm am 17. Februar 2010
Das Wired-Magazine präsentierte am Dienstag seine Tablet-Variante. In Kooperation mit Adobe soll bis zum Sommer etwas entstehen, dass “Print” endlich “angemessen” in eine digitale Form bringt. Websites haben kein Layout wie eine Zeitschrift, aber Zeitschriften haben keine Animationen oder Videos. Oder eine Suchfunktion.
“Wired” möchte ein Angebot schaffen, dass trotz seiner Digitalität als Abo Anklang findet.
Kurz zum Technischen: Die Kooperation mit Adobe äußert sich darin, dass die Laufzeitumgebung AIR die Grundlage für die neue Variante von “Wired” ist. AIR ist Betriebssystemunabhängig, und auch für viele mobile Geräte geeignet. TweetDeck ist z.B. ein Programm, das per AIR Linux-, Mac- und Windowskompatibel ist.
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Von Timm am 9. Februar 2010
Es ist fast zum Ausflippen gut manchmal – da klage ich im Gespräch mit Freunden über dieses oder jenes nicht optimiertes Detail der intensiven Webnutzung, und es kommt die Antwort “Da gibt’s doch Programm XY für“. Bazinga!
Wie kürzlich, als ich die hohe Qualität der Linkempfehlungen auf Twitter betonte. Sie ist wirklich erfreulich gut im Schnitt. [...]
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Von Timm am 13. Januar 2010
Ich bin gerade in einer etwas blöden Situation: Begeistert von der Wolfram Alpha-App fürs iPhone legte ich diesen Artikel an, ohne ihn wirklich mit Inhalt zu füllen und erscheinen zu lassen.
Nun ist die App nach dem Jahresschlussverkauf wieder unglaublich teuer (40€) im AppStore.
Aber hey: WolframAlpha.com gibt es immer noch kostenlos :)
Um das zu beschreibende Phänomen zu umreißen: Vom Zeitpunkt des Kaufs an unterhielt WolframAlpha mich und andere Spontan-Nuter einige Stunden. Das ging ungefähr so: “Was, DAS geht?”, “Oh, die Datenbank geht zurück bis 1890″ und “Ha, deinen Namen haben in den USA XY% der Bevölkerung”
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Von Timm am 9. Januar 2010
Wenn man über eine Zukunft ohne sich drehende Silberlinge nachdenkt, kommt man relativ schnell zu einer Erkenntis: Das eigene DVD-Regal ist voll davon (Nun ist auch klar, was für eine Zielgruppe wir hier ansteuern ;-)
So, ernsthaft: Dieser Post ist nichts weiter als eine Softwareempfehlung. HandBrake.
Programme, die DVDs “irgendwie” oder auch “recht gut” auf die Festplatte kopieren, gibt es wie Sand am Meer. Ein wichtiges Feature fehlte bis jetzt allen Programmen, die ich probiert hatte: Die Möglichkeit, mehrere Tonspuren in einem Durchgang von der DVD mit dem Film in eine handliche Datei zu gießen. Auto Gordian Knot war immer sehr vielversprechend, aber ist meiner Meinung nach dann doch eher für den Semi-Profi gedacht.
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Von Timm am 13. November 2009
Jeder, der zu Hause beim Surfen ein tolles YouTube-Video entdeckt hat und dies später Freunden zeigen möchte, der denkt sich: “Yeah, (unter anderem) für solche Fälle habe ich ja das iPhone!”
Aber nur, um anschließend ernüchternd dreinzuschauen, denn: Wer mobil, unterwegs, draußen, woanders als zu Hause über das 3G-Netzwerk mit dem iPhone auf Youtube zugreift, der bekommt nur eines: Low Quality.
Und zwar ziemlich low, auch audiomäßig. Gut, das mag dem T-Mobile-Kunden mit 300 MB-Tarif entgegenkommen, denn die “mobile Datennutzung” wird auf diese Weise geschont. Irgendwie fühle ich mich dennoch stark eingeschränkt, denn die Maßnahme ist eigentlich die Entscheidung “YouTube, ganz oder gar nicht?”, bzw. sollte sie aus meiner Sicht sein. Wenn mein Traffic dafür draufgehen soll: So sei es! Die Entscheidung möchten die Provider einem gerne abnehmen, aber es gibt natürlich Abhilfe:
MxTube
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Von Timm am 4. November 2009
Ich hatte wirklich schon X-fach Versuche unternommen, Ubuntu zu meinem Haupt-OS zu machen. Jedes Mal gab die nervtötende Einrichtung der Grafikkarte, des Musikprogramms, oder der Maus (Ja, der Maus!) den Ausschlag, dieses Hippie-OS doch wieder vom Rechner zu verbannen. Das verpönte und viel belächelte, eventuell wirklich etwas eigentümliche Windows XP erhielt wieder Einzug auf meinen Festplatten, denn wenigstens war es eines: bekannt.
Fehler und Probleme gab es zuhauf, doch immerhin hatte ich mir seit Windows 95 das nötige Wissen angeeignet, wie sie zu beheben waren.
Und kürzlich war es wieder soweit: Die “ich probier mal wieder Linux”-Schwelle war überschritten, und zufällig stand auch Ubuntu 9.10 kurz vor dem Release.
Ergebnis: Ich schreibe diesen Artikel unter Ubuntu, und bin ziemlich angetan von “Karmic Koala”, wie der Codename dieser Ubuntu-Version ist.
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Von Timm am 16. Oktober 2009
Nach dem in vielen Augen misslungen Windows Vista hat Microsoft nun die neue Auflage des immer noch am weitesten verbreiteten Betriebssystems fertig gestellt.
Windows 7 Home Premium ist bereits bei mir angekommen und hat auch schon erste Eindrücke hinterlassen. Im Folgenden stelle ich kurz vor, was es an augenfälligen Änderungen und Neuerungen so gibt.
1. Eindruck
Was direkt zu Beginn wirklich extrem positiv auffällt, ist der funktionierende Internetzugang. Ganz anders als von Windows-Neuinstallationen nämlich gewohnt, konnte Windows 7 meine Onboard-Netzwerkkarte direkt erkennen und in Betrieb nehmen. Es ist also kein nebenbei laufender Rechner nötig, mit dem man sämtliche benötigte Treiber aus dem Internet zusammensucht und anschließend per USB-Stick der frischen Windows-Installation eintrichtert.
So zieht Windows 7 in die Komfortliga von Linux-Distributionen wie Ubuntu ein, das mittlerweile höchstens bei der W-LAN-Konfiguration etwas Nachhilfe benötigt ;-)
Gleich danach überrascht etwas anderes: Die gewohnten Microsoft-eigenen Verknüpfungen und Meldungen sind nicht da. “Tour durch Windows”, MSN Messenger (bzw. Live Messenger) fehlen; die Funktion des “Sicherheitscenters” ist überhaupt nicht penetrant, und die Symbolleiste unten rechts hält sich an ein Mal getroffene Einstellungen. Wo ich diese Faktoren hier aufzähle, kommen sie mir mehr oder weniger vernachlässigbar vor.
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Von Timm am 12. September 2009
Nichts ist für die Ewigkeit, Verlage nicht, Zeitungen nicht, und Software noch weniger. Die Querbeet-Crew hat zwei elementare Stücke Software ausgetauscht: Analysesoftware und Feed-Reader.
Mint schlägt piwik
Nun werden Zugriffszeiten, -zahlen und -daten nicht mehr von Mint. Im Eingangspost dieses Blogs hatten wir die Überlegungen für und wider piwik bzw. Google Analytics dargestellt. Google Analytics hatte wegen ungenügender bzw. nicht vorhandener Beachtung des ominösen “Datenschutzes” (kommt er in Googles Wortschatz vor?) den Kürzeren gezogen, und piwik erfasste euch, liebe Blogbesucher, in den ersten zwei Monaten der Existenz von Querbeet.
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– Post-iPad-Präse-Gedanken (Update)