Von Timm am 18. August 2010
Bei mir dachte ich so: “Nanana ihr grünen Socken, jetzt ist aber mal gut, lassen wir die Glühbirne in der Fassung!” Das Wort schon: Lichtsmog. Irrelevanz pur.
Und dann fiel mir irgendwann auf, dass ich nachts ziemlich gut ohne Licht auskomme. Und dass dieses Licht von den 500.000 Watt-Birnen der umliegenden Hausnummernbeleuchtungen (!) kommt. Und von den Straßenlaternen, solchen Leuchtkugeln, die nach mehr als den möglichen 360 Grad Rundumbeleuchtung streben.
Prima!
Ich meine: Als Gamer oder auch schon als User muss man im Sommer die Jalousie bemühen, um die vermaledeiten Lichtreflexe dieser ach so wichtigen Sonne auszusperren. Doch kaum ist dieser Stress vorbei muss ich mir eine Schlafmaske zulegen, damit meine Augen sich wenigstens nachts entspannen können.
SO BRINGT KONSUM KEINEN SPAß!
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Von Timm am 7. Juli 2010
Ich habe hier fast so eine Konstellation wie in Futurama S02E06, als Bender erstmalig auf Flexo trifft. Die beiden Roboter nennen ihre Seriennummern (oder etwas Ähnliches) und lachen sich darauf halb tot, weil es zwei aufeinander folgende Primzahlen sind (oder etwas Ähnliches).
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Von Timm am 4. Juni 2010
Counterstrike! Mag ein Klischee sein, aber vielfach wahr. Counterstrike ist zum Teil Platzhalter, zum Teil echt Teil der Geschichte. Platzhalter, weil ja niemand ausschließlich Counterstrike gespielt hat, und sehr viele wahrscheinlich auch nur ganz, ganz kurz. Aber genau deswegen auch Teil der Geschichte: Alle kennen es, und auch fast alle haben es mal angefasst. Es [...]
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Von Timm am 31. Mai 2010
Der Einzige echte Nachteil des Internets ist, dass es von Zeit zu Zeit nicht verfügbar ist. Ich sitze momentan häufig vor einer praktisch gekappten Leitung, die so bummelig 30 KB/s durch lässt.
“Nicht ein Mal bloggen kann ich ordentlich!” entfährt es mir spontan, und irgendwie stimmt das auch. Wirklich? Sogar die Wordpress-Adminpage baut sich irgendwann auf, und selbst wenn nicht, schreiben hätte ich auch in Word können (behelfsmäßig gebootetes Win7), um die wertvollen Worte später zu veröffentlichen.
Aber es ist ja nicht das gleiche, weil kein verfluchter Tab mit einer sich aufbauenden flickr-Suchseite nebenbei geöffnet sein kann (neben 200 anderen Tabs natürlich). Noch die zuletzt geguckte Folge “How I Met Your Mother” in den Ohren, weiß ich wie nie: Du möchtest immer das haben, was du gerade nicht haben kannst.
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Von Timm am 11. Mai 2010
Einst Designerwerkzeug und Gutmenschen-Ausweis, ist ein MacBook respektive Apple-Produkt heute in erster Linie ein solches.
Ein Apple-Produkt. (I) “Think Different” wollte der Apple-User ursprünglich repräsentieren und aussagen, heute schwingt immer ein “Think Apple, Go Mainstream” mit. Böse, groß, vor allem kapitalistisch, und noch ein mal: böse.
Es muss irgendwann nach den Zeitpunkt passiert sein, zu dem Dr. Cox (aus Scrubs) als Sportreporter in “Any Given Sunday” (übrigens ein grandioser Film) ein MacBook benutzte, dessen Apfel-Logo im geschlossenen Zustand noch zum Nutzer gerichtet war (Der Apfel am aufgeklappten MacBook stand auf dem Kopf). Welch eine Symbolisierung! Betrachtet man heute diese Konstellation, wird klar: Das passt gar nicht mehr.
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Von Timm am 22. April 2010
“Und sie studieren Jura, vergessen sie das nicht!” war die Aussage unseres Profs, als er die ernüchternde Erkenntnis erlange und entsprechend schockiert war. Irgendwie hatten alle Anwesenden wohl ihr Abitur bestanden und sich irgendwann danach für Jura entschieden. Wohlgemerkt fungiert das Abitur als “Hochschulzugangsberechtigung” und Schulleiter lassen sich besonders gerne mit “Unsere Schule hat das grundlegende Ziel, den Schülern die Studierfähigkeit als Kernkompetenz zu vermitteln” zitieren. Es lässt sich mit tollen Vokabular hantieren bei diesem Thema.
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Von Timm am 1. April 2010
Sprachprobleme, die keine sind
Nun, die Verstümmelung der deutschen Sprache durch Verfahren wie das Großschreiben von BuchstabInnen ist leider nichts neues. Um einem komplett falschen Verständnis von Gleichberechtigung gerecht zu werden, wird die sprachliche Ästhetik geradezu geschlachtet. Man könnte meinen, dies geschehe, um die Grammatik zum Einknicken zu bringen. Doch Sie ahnen es bereits, lieber sprachlich anspruchsvolle Leser, die Grammatik lässt sich nicht biegen.
Die Mehrzahl eines Nomens im Deutschen wird nun mal in der Regel per männlicher Form gebildet, und wenn Sie sich auf den Kopf stellen!
Und wir stehen damit natürlich nicht alleine da. Ich erinnere nicht viel aus dem Französischunterricht, aber eines doch: Kommt zu einer riesigen, geradezu unglaublich großen Gruppe französischer, sehr weiblicher Schulmädchen ein einziger Bube hinzu, wird die Gruppe grammatikalisch männlich wie Chuck Norris.
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Deluxe kommentiert
"Naja, so richtig..."
– “kochen” 1. auskochen, garen, gar werden lassen, weich machen; (landsch.): sieden. b) [auf]brühen
"Ich finde, man kann auch..."
– “kochen” 1. auskochen, garen, gar werden lassen, weich machen; (landsch.): sieden. b) [auf]brühen
"Merke ich mir für meine..."
– “kochen” 1. auskochen, garen, gar werden lassen, weich machen; (landsch.): sieden. b) [auf]brühen