<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Querbeet &#187; Bar</title>
	<atom:link href="http://www.querbeet-deluxe.com/tag/bar/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.querbeet-deluxe.com</link>
	<description>Deluxe</description>
	<lastBuildDate>Tue, 24 Aug 2010 13:38:42 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0.1</generator>
		<item>
		<title>Von der Eckkneipe zum Internet in nur einem Gedankengang</title>
		<link>http://www.querbeet-deluxe.com/2009/07/von-der-eckkneipe-zum-internet-in-nur-einem-gedankengang/</link>
		<comments>http://www.querbeet-deluxe.com/2009/07/von-der-eckkneipe-zum-internet-in-nur-einem-gedankengang/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 25 Jul 2009 14:09:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Standpunkt]]></category>
		<category><![CDATA[Bar]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Kneipe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.querbeet-deluxe.com/?p=492</guid>
		<description><![CDATA[Kürzlich führte ein paar Freunde und mich der Weg in die Großstadt Hamburg, wir entflohen dem kleinstädtischen Angebot an Etablissements und dürsteten nach stilvoller Unterhaltung in angenehmer Atmosphäre. Bevor wir es uns jedoch in der abendlichen Endstation bequem machten, wollte die nahe Kneipen-Umgebung inspiziert werden.

Ein Vorhaben, von dem wir einige Zeit zehren konnten.
Anhand von MoPo, Astra und Nikotin wurde die welt- bzw. nationalpolitische Lage kommentiert, besprochen und ausgelegt. Natürlich wurde Herrn Wiedeking seine Abfindung, wie hoch sie auch immer ausgefallen sein mag, nicht gegönnt. Nicht vollends zumindest. Soweit vollkommen standardisierte und bekannte Argumentation des "gemeinen Mannes".
Doch dann ertönt eine für mich vollkommen unerwartete Weisheit aus einer Ecke des Eckentreffs: Nicht über Herrn Wiedeking solle geredet werden, denn es handele sich um privates Vermögen. Vielmehr müsse Herr Nonnenmacher das Thema bilden, der schließlich mit Steuergeldern bezahlt würde. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kürzlich führte ein paar Freunde und mich der Weg in die Großstadt Hamburg, wir entflohen dem kleinstädtischen Angebot an Etablissements und dürsteten nach stilvoller Unterhaltung in angenehmer Atmosphäre. Bevor wir es uns jedoch in der abendlichen Endstation bequem machten, wollte die nahe Kneipen-Umgebung inspiziert werden.</p>
<p>Ein Vorhaben, von dem wir einige Zeit zehren konnten.<br />
Anhand von MoPo, Astra und Nikotin wurde die welt- bzw. nationalpolitische Lage kommentiert, besprochen und ausgelegt. Natürlich wurde Herrn Wiedeking seine Abfindung, wie hoch sie auch immer ausgefallen sein mag, nicht gegönnt. Nicht vollends zumindest. Soweit vollkommen standardisierte und bekannte Argumentation des &#8220;gemeinen Mannes&#8221;.<br />
Doch dann ertönt eine für mich vollkommen unerwartete Weisheit aus einer Ecke des Eckentreffs: Nicht über Herrn Wiedeking solle geredet werden, denn es handele sich um privates Vermögen. Vielmehr müsse Herr Nonnenmacher das Thema bilden, der schließlich mit Steuergeldern bezahlt würde.</p>
<p><span id="more-492"></span></p>
<p>Eine erfrischende Perspektive, die nicht nach Neidfaktor urteilt, sondern nach Verantwortung für Steuergelder und Privatvermögen. Mit Verlaub: Das hat mich in MoPo-Nähe beinahe umgehauen.</p>
<p>Aus dieser Niveauspitze im Kneipengespräch traf es mich wie der Donner: So eine offene Gemeinschaft am Debattieren, das möchte doch jeder Blog! Der feine Unterschied zu normalen erkenntnisreichen Gesprächen im Bekannten/Freundeskreis lag hier darin, dass wir als ganz neue Mitglieder dieser kleinen Gemeinschaft sofort eingebunden wurden.<br />
Übersetzt man dies ins &#8220;Online&#8221;, hat man einen Blog, wenn man so möchte. Ein Startartikel als Grundlage bzw. Anregung (Hier bietet Querbeet hoffentlich auch aus Ihrer Sicht mehr als die Bild oder MoPo) und interessierte Menschen, die ihre Sicht oder Argumente darlegen. Um jetzt noch die argumentative Klischeefüllung zu bringen: Gelebte Demokratie.</p>
<p>Doch ganz im Ernst: Die Parallelen wird jawohl niemand bestreiten wollen. Ich frage mich, warum neuerdings so viele Menschen in leider einflußreichen Positionen das Internet verteufeln, heißen sie nun <a href="http://www.querbeet-deluxe.com/2009/07/das-digital-gedruckte-wort/">Burda</a>, <a href="http://www.querbeet-deluxe.com/2009/07/das-normale-leben-darf-kein-merkbefreiter-raum-sein/">Ursula</a>, <a href="http://blog.handelsblatt.de/indiskretion/eintrag.php?id=2167">arbeiten sie beim DJV</a> oder schreiben gerne <a href="http://blogts.wordpress.com/2009/05/03/gepixelt-oder-gedruckt/">Appelle</a>.</p>
<p><strong>Das Internet übernimmt ganz normale gesellschaftliche Funktionen &#8211; und ist daher überhaupt garnicht so fremdartig, wie es mit dem Internet Explorer 6 aussehen mag.</strong></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p><strong>Artikel mit ähnlichem Thema</strong><br />
Der entscheidende Tick in Richtung &#8220;Schreib den Artikel&#8221; kam in diesem Falle natürlich wieder von Spreeblick, wo es um <a href="http://www.spreeblick.com/2009/07/24/gefahrliches-ganzwissen-das-ende-des-stammtisches/">Wiedeking, Stammtische und das permanente Online-Sein</a> geht.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.querbeet-deluxe.com/2009/07/von-der-eckkneipe-zum-internet-in-nur-einem-gedankengang/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>8</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
