Von Timm am 22. August 2009
Gestern führte mein Weg und der der restlichen Querbeet-Redaktion natürlich ins Kino, damit wir “Inglourious Basterds” über die Leinwand flimmern sehen konnten. Vorweg: Ich versuche natürlich, diesen Artikel so zu gestalten, dass nach dessen Lektüre ein unbefangener Genuss des Filmes möglich ist. Doch dies ist natürlich bei einem Film-Kommentar vollkommen unmöglich. Da zudem jeder Mensch eine andere Empfindlichkeitsstufe in solchen Fragen hat, spreche ich hiermit eine Spoilerwarnung für diesen Artikel aus!
Der Anfang des Films kommt recht un-Tarantinomäßig daher, Christoph Waltz’ Besuch als SS-Offizier bei einer französischen Familie wird unerwarteter Weise nicht von Rockmusik begleitet. Einziger Komikmoment im ersten Kapitel: die absolut großformatige Pfeife, die Waltz im Gespräch zückt. In Erwartung eines solchen Moments brüllte das Publikum zwar übertrieben laut, aber das war in Ordnung, zumindest an dieser Stelle. Auf das Publikum komme ich nochmal zurück.
Nun, was lässt sich zu dem Film sagen, ohne großartig die Story vorwegzunehmen?
Mehrere Dinge: Christoph Waltz spielt den Offizier SS-Standartenführer Hans Landa (Ich hoffe Wikiepdia hat Recht damit) absolut großartig! Die in der ersten Szene fast entstehende Sympathie wird während des Films sehr effektvoll aufgelöst, der Schauspieler wie sein Charakter tragen den Film in ganz großem Maße. Ich verlange den Oscar für Christoph Waltz!
Des weiteren ist natürlich auch der Auftritt Til Schweigers eine Erwähnugn wert. Es mag viele Menschen mit Aversionen gegen diesen Menschen geben, und eigentlich gehöre ich auch dazu. Doch sollte man die Größe haben, deswegen nicht jeden Teil eines Werkes zu schmähen, an dem Til Schweiger Anteil hat. Solle man Tarantinos Stil in einem kurzen Filmausschnitt beschreiben, so ist es bei Inglourious Basterds die Einführung der Figur Til Schweigers, Hugo Stiglitz. Hier wird gewissermaßen all das nachgeholt, was einem unter Umständen in der Eingangsszene gefehlt hat.
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Deluxe kommentiert
"Naja, so richtig..."
– “kochen” 1. auskochen, garen, gar werden lassen, weich machen; (landsch.): sieden. b) [auf]brühen
"Ich finde, man kann auch..."
– “kochen” 1. auskochen, garen, gar werden lassen, weich machen; (landsch.): sieden. b) [auf]brühen
"Merke ich mir für meine..."
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