Von Timm am 8. August 2009
Crytek fühlt sich von der Politik bzw. der öffentlichen Diskussion um “Killerspiele” bedrängt. Dies hat Crytek-Chef Cevat Yerli kürzlich in einem bekräftigt:
Ein Verbot von Action-Spielen in Deutschland ist besorgniserregend, weil das bedeutet, dass wir als Spieleentwickler hier nicht arbeiten können. Wenn die Kreativschaffenden in Deutschland sich nicht an einem der bedeutendsten und zukunftsträchtigsten Kulturmedien beteiligen können, heißt das nichts anderes, als dass wir gezwungen sind, ins Ausland abzuwandern.
Auch dem amerikanischen Magazin “Wired” fällt die Debatte in Deutschland auf. In dem Beitrag German Videogame Ban May Force Crytek Abroad heißt es:
Following a deadly shooting, German politicians are seeking to ban the creation and sale of violent videogames. The country is already saddled with strict videogame regulation, but this new step would rapidly transform one of Europe’s largest gaming markets.
Dass Wired.com dies überhaupt erwähnt, verdeutlicht unterstützt noch die Bedeutung Deutschlands als “one of Europe’s largest gaming markets”. Mögen PC-Spiele wie deren (begeisterte) Konsumenten auch allgemein eher belächelt werden, so möchte ich mit der Ruhe des Wissenden sagen und betonen: Sie sind mittlerweile Teil der Kultur geworden, und ein sehr wichtiger Markt.
Dies war früher schon einmal Thema auf Blogts: “Hinfort mit euch, ihr Killerspieleentwickler!”
Veröffentlicht in Games | Tagged "Killerspiele", Counter Strike, Crysis, Crytek, CS, Far Cry, Fortschritt, Innovation, Spieleentwickler, Winnenden
Deluxe kommentiert
"Naja, so richtig..."
– “kochen” 1. auskochen, garen, gar werden lassen, weich machen; (landsch.): sieden. b) [auf]brühen
"Ich finde, man kann auch..."
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"Merke ich mir für meine..."
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