Von Timm am 25. Februar 2010
Das iPhone kann alles. Dieser Aussage würde ich spontan fast zustimmen, da ich mich schon längst abgefunden habe mit den Schwächen des geschlossenen Systems. Wie fatal! Zwinge ich mich, ein paar Nexus One-Werbevideos zu gucken, ist die Welt wieder gerade gerückt.
Nein, “Schick mir doch mal den Klingelton” geht mit dem iPhone nicht, ebenso wenig wie [...]
Veröffentlicht in Gadgets | Tagged Android, Apple, Google, iPhone, Nexus One, Smartphone
Von Timm am 10. Februar 2010
Ich bin natürlich wieder viel zu spät mit dem Thema, aber irgendwie gehört die ordentliche Beschäftigung damit auch 100%ig zum Soll unseres Themenspektrums.
Ich spreche von Location-Based Services, genauer: Von den zwei prominentesten Ablegern Foursquare (links) und Gowalla (öhm… rechts). Bevor die Frage “Wofür?” geklärt wird, widme ich mich der Frage “Was?”.
Was macht es?
Die Handhabung der Services ist recht simpel: Ich gehe in meine Lieblingsbar, Lieblingsrestaurant oder stehe an irgendeinem Bahnhof. Mit Foursquare bzw. Gowalla logge ich mich online an diesem Ort ein, per App oder mobiler Website. Diesen Vorgang kann ich bei Twitter oder Facebook öffentlich machen, und Freunde die ebenfalls Foursquare oder Gowalla nutzen, können ihn auch beobachten. Von hier an unterscheiden sich die beiden Services.
Veröffentlicht in Netz | Tagged API, Buzz, Facebook, Foursquare, Google, Gowalla, Location-Based, Spot
Von Timm am 15. Januar 2010
Der Wired-Blog Threat Level hat weitere Details über die Hacking-Attacke auf Google und weitere Unternehmen veröffentlicht: Google Hack Attack Was Ultra Sophisticated, New Details Show
Ein McAffee-Mitarbeiter betonte, wie es auch schon Google und Adobe taten, die äußerst professionelle Ausführung des Angriffs. Nach neusten Erkenntnissen sei der schadhafte Code über Adobes PDF-Reader, gehackte Websites, aber auch durch eine Lücke im Internet Explorer in die zu attackierenden Netzwerke eingeschleust worden. Obendrein wurde eine Vielzahl von Programmen verwendet, um die Aktivitäten auf diversen Levels der Netzwerke zu verschleiern.
“The encryption was highly successful in obfuscating the attack and avoiding common detection methods,” he said. “We haven’t seen encryption at this level. It was highly sophisticated.”
Im Code eines der eingeschleusten Programme fanden McAffee-Mitarbeiter Hinweise darauf, dass die Hacker ihr Unternehmen “Operation Aurora” getauft hatten. Dmitri Alperovitch von McAffee ging im Gespräch mit Threat Level nicht ins Detail welche weiteren Firmen attackiert worden sind, bemerkte aber, dass die Hacker an “important intellectual property” gelangt seien. Die Attacken haben des Weiteren am 15. Dezember oder früher angefangen, und am 4. Januar geendet. Dieses Zeitfenster sei aufgrund der reduzierten Personaldecke in dieser Zeit gewählt worden, so Alperovitch weiter.
McAffee verfügt über mehr als die nun bekannt gegebenen Informationen und arbeitet daran, diese veröffentlichen zu können. Die Firma steht im Dialog mit diversen US-Behörden, es sei sogar eine Anhörung im Kongress möglich.
Die Aufarbeitung
Interessant wird sein, wie lange es dauert bis alle Details bekannt sind, und wie stark der Ablauf der Attacke am Ende nachvollzogen werden kann. Meine schadenfreudige und OpenSource-affine Seite freut sich jedoch schon mal, dass Microsoft die Quittung für “die Sicherheitslücke Internet Explorer” bekommt.
Veröffentlicht in Netz | Tagged Attacke, China, Google, Google.cn, Hacker, Hacking, Human Rights, Meinungsfreiheit, Menschenrechte, Netzzensur, Operation Aurora, Phising
Von Timm am 13. Januar 2010
Wie Google auf dem firmeneigenen Blog bekannt gibt, hat Mitte Dezember eine “highly sophisticated” Attacke mit chinesischer Herkunft auf das firmeneigene System stattgefunden.
Das Besondere sei die Stoßrichtung gewesen, sowie das Format des Angriffs: Gerichtet war die Attacke auf die Google-Mail-Accounts chinesischer Menschenrechtsaktivisten, und es sind laut Google noch mindestens 20 weitere Unternehmen diverser Branchen attackiert worden.
Der Angriff auf Google habe lediglich bei zwei Accounts zum Erfolg geführt, erläutert Google weiter. Jedoch habe man festgestellt, dass durch gestohlene (z.B. per Phishing) Nutzerdaten diverse GMail-Accounts regelmäßig von Dritten infiltriert wurden. Diese Accounts gehörten ebenfalls Kritikern des chinesischen Regimes.
Veröffentlicht in Netz | Tagged Attacke, China, Google, Google.cn, Hacker, Hacking, Human Rights, Meinungsfreiheit, Menschenrechte, Netzzensur, Phising
Von Timm am 26. November 2009
Kürzlich waren “Herr Schirrmacher” und “Günther Jauch” bei “Beckmann” zu Gast (ARD-Mediathek). Zum “WWW”. Das lässt schon einiges vermuten, und die Stoßrichtung Schirrmachers neuen Buchs (dessen Titel ich hier nicht nennen werde, muhaha) lässt zudem einiges befürchten.
Der gläserne Mensch, die überwachende “Maschine”, die Machtposition Googles, die gestohlene Zeit. Das sind Themen, die in unserer Zeit allesamt wichtig sind, einige mehr, andere weniger. Die Sendung minutiös auseinanderzunehmen ist mir ehrlich gesagt zu anstrengend und nicht zielführend, aber einige Gedanken zum Thema können ja nicht schaden.
Herr Jauch fühlt sich zu sehr in Anspruch genommen von “Internet, SMS” usw. Sie rauben ihm “Stunden, die früher für etwas anderes zur Verfügung standen”.
Veröffentlicht in Netz | Tagged Beckmann, Google, Internet, Schirrmacher
Von Timm am 25. November 2009
Wie Zeit online berichtet, hegen deutsche Datenschützer zunehmend Zweifel an der Legalität des Einsatzes von Google Analytics (@Wikipedia) auf deutschen Websites.
Was macht Google Analytics?
Um das ganze etwas konkreter zu machen: Google Analytics wertet Besuche auf Websites aus. Sie nützt somit Betreibern, zu erfassen wie viele Besucher von welchen Websites wie lange und welchen Teil der eigenen Website besuchen. Welchen Browser in welcher Version die Besucher benutzen, aus welchem Land, zu welcher Uhrzeit, mit welchen Suchbegriffen sie auf die eigene Website kommen. Welche Bildschirmauflösung, welches Betriebssystem sie benutzen. Lauter sowas.
Klingt viel und ungeheuerlich, aber ungefähr alles bietet einen Mehrwert für den Seitenbetreiber, der so sein Angebot anpassen (oder einstellen, höhö) kann. Der Browser muss die meisten Daten sowieso mitsenden, damit eine fehlerfreie Darstellung der Seite möglich ist. Fairer Weise muss man sagen: Die Speicherung der Daten ist dafür natürlich nicht notwendig.
Veröffentlicht in Netz | Tagged Analytics, Datenschutz, Google, IP-Adresse, Tracking
Neueste Kommentare
"Ich kann deinem Bericht hundertprozentig zustimmen! Ich finde, dass er sehr gut geschrieben..."
– iPhone & Nexus One – Kein Test
"Kann mir irgendjemand diesen Feuilletonhype erklären? Ich halte es mit dem , was Johnny Hauesler natürlich auf..."
– [Krtsch] der Woche I
"Hier gibts alle Staffeln wenn ich das richtig im Blick hab. [hier stand ein Link] lg, Mio"
– Californication – Eine Serienempfehlung
"Schön dass Ihr das Thema Kaffee hier präsentiert, noch schöner dass Ihr bei der Tour dabei gewesen seid :-))"
– Von Kaffee zu Kaffee
"*UPDATE meines Kommentares* Ich habe übrigens herausgefunden, dass das iPad offiziell von Amazon..."
– Post-iPad-Präse-Gedanken (Update)