Von Timm am 2. Juli 2010
So, hier nutze ich, und bin einigermaßen überrascht. Überrascht, weil ich noch nicht umgestiegen bin auf ein Android-Smartphone. iOS4 gibt dem iPhone einiges neues, einiges längst überfälliges, wie man ganz klar sagen muss. Meine Pläne waren eigentlich, innerhalb der nächsten Monate umzusteigen auf ein Android-Gerät, aus ganz ähnlichen Gründen wie Martin sie hat.
Dieser Umstieg kommt auch ziemlich sicher, durch iOS4 allerdings später. Warum?
Ausnahmsweise stürze ich mich nicht auf die technischen Details, das haben andere schon genug getan. Die Nutzung wird einfach signifikant besser, das iPhone macht wieder einen runden Eindruck wie am ersten Tag.
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Von Timm am 26. Mai 2010
Es ist viel über Googles Entwicklerkonferenz I/O geschrieben worden. Stichworte wie WebM bzw. VP8, Android 2.2, Chrome Store, Google Tunes sind teils interessant, teils revolutionär. Im Ganzen kann man sagen: Google fährt die Krallen in Richtung Apple aus. Oder wie TechCrunch meint: The Gloves are officcially off: Google vs. Apple.
Der herbste Schlag gegen Apple war vermutlich die Vorstellung von Google TV. Es ist groß, es ist riesig, es bringt Google ins Wohnzimmer. Doch was genau ist es? Eine Box, die YouTube auf den Fernseher bringt wäre gar nicht vollkommen unbeachtlich, aber für Google natürlich ein viel zu kleiner Schritt.
Was ist es, was macht es?
Google kooperiert für Google TV u.A. mit Sony, Adobe, Intel und Logitech. Wie bitte? Ja, mit diesem Batzen Global Player. Nun ist klar, dass viel mehr als ein YouTubeXXL dahinterstecken muss.
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Von Timm am 5. Mai 2010
Ganz genau 8 Monate ist es her, da veröffentlichte ich an dieser Stelle den Artikel Das iPhone lernt Flash (ganz, ganz langsam).
Wie sehr sich doch die Umstände ändern können! Das Anbiedern ist vorbei, von großartiger Kooperation wird bei den beiden großen Firmen mit A Niemand mehr etwas sagen.
Apple führt einen Kleinkrieg (“Flash was created during the PC era – for PCs and mice”) gegen Adobe, und dort ist man natürlich not amused (“Go screw yourself Apple”). Es wird wirklich mit harten Bandagen gearbeitet, auf beiden Seiten. Steve Jobs behauptet, Flash sei für Computer mit Mäusen gemacht, daher für Touch-Geräte ungeeignet.
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Von Timm am 25. Februar 2010
Das iPhone kann alles. Dieser Aussage würde ich spontan fast zustimmen, da ich mich schon längst abgefunden habe mit den Schwächen des geschlossenen Systems. Wie fatal! Zwinge ich mich, ein paar Nexus One-Werbevideos zu gucken, ist die Welt wieder gerade gerückt. Nein, “Schick mir doch mal den Klingelton” geht mit dem iPhone nicht, ebenso wenig [...]
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Von Timm am 10. Februar 2010
Ich bin natürlich wieder viel zu spät mit dem Thema, aber irgendwie gehört die ordentliche Beschäftigung damit auch 100%ig zum Soll unseres Themenspektrums.
Ich spreche von Location-Based Services, genauer: Von den zwei prominentesten Ablegern Foursquare (links) und Gowalla (öhm… rechts). Bevor die Frage “Wofür?” geklärt wird, widme ich mich der Frage “Was?”.
Was macht es?
Die Handhabung der Services ist recht simpel: Ich gehe in meine Lieblingsbar, Lieblingsrestaurant oder stehe an irgendeinem Bahnhof. Mit Foursquare bzw. Gowalla logge ich mich online an diesem Ort ein, per App oder mobiler Website. Diesen Vorgang kann ich bei Twitter oder Facebook öffentlich machen, und Freunde die ebenfalls Foursquare oder Gowalla nutzen, können ihn auch beobachten. Von hier an unterscheiden sich die beiden Services.
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Von Timm am 15. Januar 2010
Der Wired-Blog Threat Level hat weitere Details über die Hacking-Attacke auf Google und weitere Unternehmen veröffentlicht: Google Hack Attack Was Ultra Sophisticated, New Details Show
Ein McAffee-Mitarbeiter betonte, wie es auch schon Google und Adobe taten, die äußerst professionelle Ausführung des Angriffs. Nach neusten Erkenntnissen sei der schadhafte Code über Adobes PDF-Reader, gehackte Websites, aber auch durch eine Lücke im Internet Explorer in die zu attackierenden Netzwerke eingeschleust worden. Obendrein wurde eine Vielzahl von Programmen verwendet, um die Aktivitäten auf diversen Levels der Netzwerke zu verschleiern.
“The encryption was highly successful in obfuscating the attack and avoiding common detection methods,” he said. “We haven’t seen encryption at this level. It was highly sophisticated.”
Im Code eines der eingeschleusten Programme fanden McAffee-Mitarbeiter Hinweise darauf, dass die Hacker ihr Unternehmen “Operation Aurora” getauft hatten. Dmitri Alperovitch von McAffee ging im Gespräch mit Threat Level nicht ins Detail welche weiteren Firmen attackiert worden sind, bemerkte aber, dass die Hacker an “important intellectual property” gelangt seien. Die Attacken haben des Weiteren am 15. Dezember oder früher angefangen, und am 4. Januar geendet. Dieses Zeitfenster sei aufgrund der reduzierten Personaldecke in dieser Zeit gewählt worden, so Alperovitch weiter.
McAffee verfügt über mehr als die nun bekannt gegebenen Informationen und arbeitet daran, diese veröffentlichen zu können. Die Firma steht im Dialog mit diversen US-Behörden, es sei sogar eine Anhörung im Kongress möglich.
Die Aufarbeitung
Interessant wird sein, wie lange es dauert bis alle Details bekannt sind, und wie stark der Ablauf der Attacke am Ende nachvollzogen werden kann. Meine schadenfreudige und OpenSource-affine Seite freut sich jedoch schon mal, dass Microsoft die Quittung für “die Sicherheitslücke Internet Explorer” bekommt.
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Von Timm am 13. Januar 2010
Wie Google auf dem firmeneigenen Blog bekannt gibt, hat Mitte Dezember eine “highly sophisticated” Attacke mit chinesischer Herkunft auf das firmeneigene System stattgefunden.
Das Besondere sei die Stoßrichtung gewesen, sowie das Format des Angriffs: Gerichtet war die Attacke auf die Google-Mail-Accounts chinesischer Menschenrechtsaktivisten, und es sind laut Google noch mindestens 20 weitere Unternehmen diverser Branchen attackiert worden.
Der Angriff auf Google habe lediglich bei zwei Accounts zum Erfolg geführt, erläutert Google weiter. Jedoch habe man festgestellt, dass durch gestohlene (z.B. per Phishing) Nutzerdaten diverse GMail-Accounts regelmäßig von Dritten infiltriert wurden. Diese Accounts gehörten ebenfalls Kritikern des chinesischen Regimes.
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Deluxe kommentiert
"Naja, so richtig..."
– “kochen” 1. auskochen, garen, gar werden lassen, weich machen; (landsch.): sieden. b) [auf]brühen
"Ich finde, man kann auch..."
– “kochen” 1. auskochen, garen, gar werden lassen, weich machen; (landsch.): sieden. b) [auf]brühen
"Merke ich mir für meine..."
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