Von Timm am 16. August 2010
“The internet: Everything you ever need to know” ist ein Titel, der viel verspricht, geradezu arrogant wirkt.
Wie dem auch sei, der dahinter stehende Text ist nicht weniger als ein Meisterwerk. Ich platziere wenige “reine Linkposts” hier, weil dafür imo Twitter besser geeignet ist, und ein Blog in erster Linie echten Mehrwert im Sinne von Inhalt bieten sollte (bzw. dieser ein solcher sein soll).
Aber dieser Text ist es wert. Vielfach bei Twitter und sonst überall (finde ad hoc nur diesen Blogpost) empfohlen hat er lange Zeit in meiner “lese ich noch”-Einrichtung Read It Later verharrt. Und dann bam!
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Von Timm am 17. Juni 2010
Stichwort Vodafones Ex-Kampagne “Es ist deine Zeit”. Sie erinnern sich? Sascha Lobo durchlebte ob seines Testimonial-Seins einen wahren Shitstorm, das gesamte Web verurteilte Vodafone. Einige wenige gaben Vodafone eine Chance, wozu ich auch mich zähle.
Eine Chance, mit Tarifen zu überzeugen. Mit Tarifen, die auf Digital Natives zugeschnitten sind zum Beispiel. SMS als Technologie der 00er Jahre meinetwegen horrend teuer, dafür keine Kappung des mobilen Internets nach 300 oder 1000 MB, zu einem fairen Preis und fairen Bedingungen.
Was kam? Nüx. Ganz im Stile der anderen.
Provider: Einer wie der Andere
Überhaupt, und jetzt mache ich den Sprung zu eben diesen: Sie unterscheiden sich in dieser Hinsicht lediglich durch den Grad, in dem sie den Kunden irreführen mit ihren “Mobiles Surfen: Unbegrenzt”-Anpreisungen, an denen irgendwo ein kleines Sternchen versteckt ist.
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Von Timm am 31. Mai 2010
Der Einzige echte Nachteil des Internets ist, dass es von Zeit zu Zeit nicht verfügbar ist. Ich sitze momentan häufig vor einer praktisch gekappten Leitung, die so bummelig 30 KB/s durch lässt.
“Nicht ein Mal bloggen kann ich ordentlich!” entfährt es mir spontan, und irgendwie stimmt das auch. Wirklich? Sogar die Wordpress-Adminpage baut sich irgendwann auf, und selbst wenn nicht, schreiben hätte ich auch in Word können (behelfsmäßig gebootetes Win7), um die wertvollen Worte später zu veröffentlichen.
Aber es ist ja nicht das gleiche, weil kein verfluchter Tab mit einer sich aufbauenden flickr-Suchseite nebenbei geöffnet sein kann (neben 200 anderen Tabs natürlich). Noch die zuletzt geguckte Folge “How I Met Your Mother” in den Ohren, weiß ich wie nie: Du möchtest immer das haben, was du gerade nicht haben kannst.
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Von Timm am 26. November 2009
Kürzlich waren “Herr Schirrmacher” und “Günther Jauch” bei “Beckmann” zu Gast (ARD-Mediathek). Zum “WWW”. Das lässt schon einiges vermuten, und die Stoßrichtung Schirrmachers neuen Buchs (dessen Titel ich hier nicht nennen werde, muhaha) lässt zudem einiges befürchten.
Der gläserne Mensch, die überwachende “Maschine”, die Machtposition Googles, die gestohlene Zeit. Das sind Themen, die in unserer Zeit allesamt wichtig sind, einige mehr, andere weniger. Die Sendung minutiös auseinanderzunehmen ist mir ehrlich gesagt zu anstrengend und nicht zielführend, aber einige Gedanken zum Thema können ja nicht schaden.
Herr Jauch fühlt sich zu sehr in Anspruch genommen von “Internet, SMS” usw. Sie rauben ihm “Stunden, die früher für etwas anderes zur Verfügung standen”.
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Von Timm am 25. Juli 2009
Kürzlich führte ein paar Freunde und mich der Weg in die Großstadt Hamburg, wir entflohen dem kleinstädtischen Angebot an Etablissements und dürsteten nach stilvoller Unterhaltung in angenehmer Atmosphäre. Bevor wir es uns jedoch in der abendlichen Endstation bequem machten, wollte die nahe Kneipen-Umgebung inspiziert werden.
Ein Vorhaben, von dem wir einige Zeit zehren konnten.
Anhand von MoPo, Astra und Nikotin wurde die welt- bzw. nationalpolitische Lage kommentiert, besprochen und ausgelegt. Natürlich wurde Herrn Wiedeking seine Abfindung, wie hoch sie auch immer ausgefallen sein mag, nicht gegönnt. Nicht vollends zumindest. Soweit vollkommen standardisierte und bekannte Argumentation des “gemeinen Mannes”.
Doch dann ertönt eine für mich vollkommen unerwartete Weisheit aus einer Ecke des Eckentreffs: Nicht über Herrn Wiedeking solle geredet werden, denn es handele sich um privates Vermögen. Vielmehr müsse Herr Nonnenmacher das Thema bilden, der schließlich mit Steuergeldern bezahlt würde.
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Deluxe kommentiert
"Naja, so richtig..."
– “kochen” 1. auskochen, garen, gar werden lassen, weich machen; (landsch.): sieden. b) [auf]brühen
"Ich finde, man kann auch..."
– “kochen” 1. auskochen, garen, gar werden lassen, weich machen; (landsch.): sieden. b) [auf]brühen
"Merke ich mir für meine..."
– “kochen” 1. auskochen, garen, gar werden lassen, weich machen; (landsch.): sieden. b) [auf]brühen