Von Timm am 24. Mai 2010
Wie viele Menschen sich auch das eigentlich richtige Gerät aussuchen, und es unnatürlich (hier ein Euphemismus für “falsch”) nutzen. Es wird nicht vorhandene Medienkompetenz sichtbar, davon aber eine ganze Menge.
Netbooks in der Uni? Super! Passen sogar auf die kleinen Klapptischchen! Das sind gute Gedanken, wirklich. Ich habe sie auch schon gedacht, und würde mir ein Netbook kaufen, wenn ich keinen Laptop aber Geld über hätte. Ich will hier keine Netbooks dissen.
User und Anwender
Die sie jedoch benutzenden, kaum “User” zu nennenden Menschen scheinen zu 90% auch diejenigen zu sein, die die Schutzfolie auf dem Bildschirm lassen, mit beiden Händen scrollen (das sieht besonders niedlich aus) und, statt den Neigungswinkel des Bildschirms anzupassen, die Nase an selbigen drücken. Mir geht schon wieder das Herz über wenn ich das nur schreibe, es sieht einfach so herrlich bemüht aus. Die häufig zu klein geratenen Touchpads mit einem Witz aus verchromtem Plastik als “Taste” mit mehr Körperteilen als 2 Fingern zu bedienen ist ein hoffnungsloses Unterfangen. 2 Hände? No Way!
Dass es so niedlich aussieht mag ein Argument für Touchscreens bei ohnehin kleinen Geräten sein, und somit ein Grund für den Erfolg des iPads. Aber ich schweife ab. Oder nicht?
Veröffentlicht in Gadgets | Tagged Apple, iPad, Netbooks, Ubuntu Netbook Edition, Usability, Windows 7
Von Timm am 17. Februar 2010
Das Wired-Magazine präsentierte am Dienstag seine Tablet-Variante. In Kooperation mit Adobe soll bis zum Sommer etwas entstehen, dass “Print” endlich “angemessen” in eine digitale Form bringt. Websites haben kein Layout wie eine Zeitschrift, aber Zeitschriften haben keine Animationen oder Videos. Oder eine Suchfunktion.
“Wired” möchte ein Angebot schaffen, dass trotz seiner Digitalität als Abo Anklang findet.
Kurz zum Technischen: Die Kooperation mit Adobe äußert sich darin, dass die Laufzeitumgebung AIR die Grundlage für die neue Variante von “Wired” ist. AIR ist Betriebssystemunabhängig, und auch für viele mobile Geräte geeignet. TweetDeck ist z.B. ein Programm, das per AIR Linux-, Mac- und Windowskompatibel ist.
Veröffentlicht in Software | Tagged AIR, Innovation, iPad, Tablet, wired
Von Timm am 28. Januar 2010
Nach dem letzten, reinen “Wiedergabe”-Post zur iPad-Vorstellung folgt nun einer mit Gedanken. Was hat Apple da gemacht?
Es hat ganz den Anschein, als hätte heute die gesamte Twitternation und Apple-Gemeinde dabei zugesehen, wie Apple nach der Musik noch einen Medienbereich revolutioniert: iBooks auf dem iPad ist wahrscheinlich das, was Amazons Kindle überflüssig und eBooks endlich zum Massenmarkt machen wird. Wer sollte schon für 260$ ein Kindle kaufen, wenn er für (ja, fast das doppelte, aber trotzdem) 500$ ein iPad bekommt? Schwarzweiß-Display gegen hochwertiges LCD, Bücher herunterscrollen gegen Filme gucken, kleine Knöpchen gegen Touchscreen, ich muss wohl nicht weitermachen.
Veröffentlicht in Gadgets | Tagged Apple, iPad, iPhone, Jobs, Multitasking, Tablet
Von Timm am 27. Januar 2010
Dass es gewaltig werden würde: Man konnte es erwarten. Wenn Steve Jobs nicht “lediglich” Upgrades bereits existenter Produkte vorstellt, rasten viele Medien im Vorfeld regelrecht aus, und das zu Recht. Wir wissen nun also, was es braucht um unsere Zivilisation erstarren zu lassen: Schneefall bei -1°C oder eine Apple-Keynote. Oder beides. Nicht umsonst wurden die [...]
Veröffentlicht in Gadgets | Tagged Apple, iPad, Jobs, Keynote, Tablet
Deluxe kommentiert
"Naja, so richtig..."
– “kochen” 1. auskochen, garen, gar werden lassen, weich machen; (landsch.): sieden. b) [auf]brühen
"Ich finde, man kann auch..."
– “kochen” 1. auskochen, garen, gar werden lassen, weich machen; (landsch.): sieden. b) [auf]brühen
"Merke ich mir für meine..."
– “kochen” 1. auskochen, garen, gar werden lassen, weich machen; (landsch.): sieden. b) [auf]brühen