Von Timm am 13. April 2010
Seit Starbucks sich in Deutschland verbreitet, ist Kaffee Lifestyle geworden. Etliche Nachahmungsversuche gleicher minderer Qualität finden sich an jeder Ecke, “Caffe ToGo” bietet sogar der durchschnittlich ranzige Tabakladen an. Der Kaffee im Pappbecher ist leider nichts anderes als der Kaffee im durchschnittlichen deutschen Büro, nur teurer.
Dieses Phänomen hat zur Folge, dass in bestimmten Kreisen die Kaffeezubereitung zur Privatsache oder gar zum Interessengebiet gemacht wird. Dies wiederum ist etwas, was in deutschen Feuilletons und allgemeiner Berichterstattung durchaus Beachtung findet. Worauf der ambitionierte Vollautomaten (VA)-Interessent zu achten hat, welche Zubereitungsarten es neben dem ordinären Filterkaffee gibt, was Pads und Kapseln bringen und was nicht. Ein wie wichtiges Statussymbol der bereits genannte Pappbecher ist, dürfte Lieblingsthema des Feuilletons sein.
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Von Timm am 18. Januar 2010
Zeitungen, Social Networks, “das Internet”, App XY, ob Apples Tablet mehr oder weniger als 1000$ kostet, Journalismus allgemein; oder typischere Themen, wie wer den besten “Batman” gespielt hat, die Schwächen George Lucas’ “digitally remastered”-Wahns, wie sich die aktuelle Staffel “Big Bang Theory” macht, wie lange “CoD” ohne den 2. Weltkrieg auskommt, ob wir den Freundesbegriff ändern oder die anderen ihn falsch benutzen, der neuste Teil von “Splinter Cell” eigentlich schon released ist oder nicht, oder oder oder…
Das sind Themen, über die sich, nennen wir sie “einige Personen” – obgleich alles andere als wertfrei – unendlich lange unterhalten können. Whatup? Natürlich spreche ich zum wiederholten Male von Nerds. In “Nischen und Nerds” ging es um die Austauschbarkeit von Technik und anderen Hobbys, die den Nerd auf ein Mal zu einer ganz normalen Person macht – fast.
Der Code
Heutzutage reicht ein laut ausgesprochenes “LOL!” in einer passenden Situation leider nicht mehr aus, um einen als Nerd von Welt zu identifizieren. Erst wurde dieser Chat-Ausruf nahezu salonfähig gemacht von “uns”, und jetzt… naja, jetzt käme man eher rüber wie das berühmte Kind aus diesem Video (“Ich will Unreal Tournament spieleeen!”).
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Von Timm am 1. September 2009
Ab und zu, wenn ich mir etwas gönnen will, und mir des sehr breiten Horizonts der Kaffeeleidenschaft bewusst werde, kommt meine French Press zum Einsatz. So setzt sie sich gegen das italienische Espressomonster durch und bestätigt ihre Existenzberechtigung. Die French Press ist dem ein oder anderen Leser eventuell auch als “Pressstempelkanne” geläufig, FYI.
Wie die herkömmliche Zubereitungsart es verlangt, lässt man die recht grob gemahlene Bohne ein paar Minuten ziehen. Zwei mal zwei Minuten, einmal umrühren zwischendrin. Oder der Einfachheit halber einmal vier Minuten, was dem effizienzgesteuerten morgendlichen Prozess sehr zugute kommt.
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Deluxe kommentiert
"Naja, so richtig..."
– “kochen” 1. auskochen, garen, gar werden lassen, weich machen; (landsch.): sieden. b) [auf]brühen
"Ich finde, man kann auch..."
– “kochen” 1. auskochen, garen, gar werden lassen, weich machen; (landsch.): sieden. b) [auf]brühen
"Merke ich mir für meine..."
– “kochen” 1. auskochen, garen, gar werden lassen, weich machen; (landsch.): sieden. b) [auf]brühen