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	<title>Querbeet &#187; Multitasking</title>
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		<title>Post-iPad-Präse-Gedanken (Update)</title>
		<link>http://www.querbeet-deluxe.com/2010/01/post-ipad-praese-gedanken/</link>
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		<pubDate>Wed, 27 Jan 2010 23:05:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach dem letzten, reinen "Wiedergabe"-Post zur iPad-Vorstellung folgt nun einer mit Gedanken. Was hat Apple da gemacht?

Es hat ganz den Anschein, als hätte heute die gesamte Twitternation und Apple-Gemeinde dabei zugesehen, wie Apple nach der Musik noch einen Medienbereich revolutioniert: iBooks auf dem iPad ist wahrscheinlich das, was Amazons Kindle überflüssig und eBooks endlich zum Massenmarkt machen wird. Wer sollte schon für 260$ ein Kindle kaufen, wenn er für (ja, fast das doppelte, aber trotzdem) 500$ ein iPad bekommt? Schwarzweiß-Display gegen hochwertiges LCD, Bücher herunterscrollen gegen Filme gucken, kleine Knöpchen gegen Touchscreen, ich muss wohl nicht weitermachen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2691" class="wp-caption alignleft" style="width: 358px"><a href="http://www.flickr.com/photos/42106306@N00/4309223263/"><img class="size-full wp-image-2691 " title="iPadJobs" src="http://www.querbeet-deluxe.com/wordpress/wp-content/uploads/2010/01/iPadJobs.jpg" alt="" width="348" height="224" /></a><p class="wp-caption-text">Foto von dianagravilita, genutzt unter CC-Lizenz</p></div>
<p>Nach dem letzten,<a href="http://www.querbeet-deluxe.com/2010/01/apples-ipad-ist-da/"> reinen &#8220;Wiedergabe&#8221;-Post</a> zur iPad-Vorstellung folgt nun einer mit Gedanken. Was hat Apple da gemacht?</p>
<p>Es hat ganz den Anschein, als hätte heute die gesamte Twitternation und Apple-Gemeinde dabei zugesehen, wie Apple nach der Musik noch einen Medienbereich revolutioniert: iBooks auf dem iPad ist wahrscheinlich das, was Amazons <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Amazon_Kindle">Kindle </a> überflüssig und eBooks endlich zum Massenmarkt machen wird. Wer sollte schon für 260$ ein Kindle kaufen, wenn er für (ja, fast das doppelte, aber trotzdem) 500$ ein iPad bekommt? Schwarzweiß-Display gegen hochwertiges LCD, Bücher herunterscrollen gegen Filme gucken, kleine Knöpchen gegen Touchscreen, ich muss wohl nicht weitermachen.</p>
<blockquote><p>Is there room for a third category of device in the middle? [...]<br />
Some people have said it’s a netbook. the problem is netbooks aren’t better at anything.<br />
They’re slow, they have low quality displays, they run old PC software.</p></blockquote>
<p>Steve Jobs in der Keynote, Quelle: <a href="http://www.wired.com/gadgetlab/2010/01/apple-tablet-event">GadgetLab</a></p>
<p><span id="more-2688"></span><em><strong>&#8220;Hilfe, die Welt ist ein Apfel!&#8221;</strong></em><br />
Der Punkt wäre also abgehakt. Was übrigens als Antwort auf sämtliche &#8220;<em>Öh, was für ein Hype!</em>&#8220;-Statemens gelten kann. Man muss sich mal vor Augen führen, was Apple leistet. Diese Firma befindet sich auf dem Weg in den Untergang, holt ihren vorigen Chef wieder ins Boot, und wird zunächst Hardwarehersteller für Möchtegern-Alternative.<br />
Und nun, wie nebenbei treibt Apple wie niemand sonst die Entwicklung, den Fortschritt überhaupt an. &#8220;Musik online kaufen sollte günstiger sein, und am besten fair&#8221; &#8211; Die Möglichkeiten dazu waren schon lange da, Apple nutzte sie und sprach damit vorwärtsgewandetn Menschen aus der Seele.<br />
Das mobile Internet war teuer, langsam, teuer und unpraktikabel. Das erste iPhone konnte kein UMTS in hoher Geschwindigkeit, aber es hat das mobile Internet trotzdem als erstes Gereät <strong>benutzbar</strong> gemacht.<br />
Was aus Büchern wird, wenn das iPad Ende des Jahres so richtig stark verbreitet ist, wird man dann sehen. Der Anfang der zu beobachtenden Entwicklung ist auf jeden Fall der heutige Tag.</p>
<p><strong>Display</strong><br />
Was fällt einem sonst noch ein? Das iPad ist also im Prinzip ein aufgeblasenes iPhone geworden.<br />
Designmäßig möchte sich bei mir kein wirklicher Aha-Effekt einstellen, wohl ob der Tatsache dass das Produkt diversen kursierenden Fakes sehr ähnlich sieht. Und eigentlich etwas schlechter. Die steile, recht dicke Kante kommt nicht so schmiegsam daher wie diverse Fantasie-Tablets, die eher aussahen wie der Deckel des MacBook Airs.<br />
Was aber viel stärker ins Gewicht fällt: Das Display bzw. das nicht-Display. Das iPad hat einen dicken Rahmen um das Display, das Gehäuse ist um Einiges größer. Was nun technisch machbar ist und dass der Preis unter den meisten Erwartungen bleibt ist das Eine &#8211; der spontane, eben geäußerte Eindruck ist das Andere.</p>
<p><strong>Missing Features</strong><br />
Dass das iPad unerwartet erschwinglich ist, bringt wohl auch einige Nachteile mit sich. So ist das von vielen erwartete Feature &#8220;Multitasking&#8221; nicht vorgestellt worden. Tetris spielen und gleichzeitig den Instant Messenger im Auge behalten? Das Display böte bei weitem genügend Platz, der Akku aber womöglich nicht genügend Kapazität. Schade. Solange das iPad nämlich kein Multitasking unterstützt, kommt dieses Feature ganz sicher nicht aufs iPhone.<br />
Vielleicht ist dies eine Innovation, die im Sommer mit dem <strong>iPad S</strong> vorgestellt wird, wer weiß ;-)<br />
Was man mit einem gejailbreakten iPad alles anstellen kann wird ohnehin spannend.</p>
<p>BTW: Dass das iPad durch den geringen Preis und das damit einhergehende technische Niveau für den nächsten Kindle jedoch &#8220;erreichbar&#8221; ist, das glaube ich absolut nicht. Holger Schmidt vertritt diese Meinung auf seinem Blog &#8220;Netzökonom&#8221;: <a href="http://faz-community.faz.net/blogs/netzkonom/archive/2010/01/27/auch-steve-jobs-kann-nicht-zaubern.aspx">Auch Steve Jobs kann nicht zaubern</a>. Aber man muss ja Besucher auch ab und zu durch wirre Thesen auf seinen Blog ziehen ;-)</p>
<p>Am abenteuerlichsten ist noch der Umstand, dass Apple einem Gerät mit 1Ghz-Prozessor es nicht zumutet, Flash-Inhalte abzuspielen. Was soll das?</p>
<p><strong>Exklusiv?</strong><br />
Ob oder in welcher Weise eine mobile Datenflat zur 3G-Nutzung an einen exklusiven Apple-Partner gebunden ist, scheint momentan etwas unklar. Steve Jobs sprach von besonders günstigen Konditionen bei AT&#038;T in den USA (250MB/15$; unbegrenzt/30$, was mitnichten günstig ist) &#8211; die Tarife sind jedoch jederzeit zum Monatsende kündbar. Von allumfassender 2 Jahres-Bindung also keine Spur, ein Simlock (Gerätnutzung nur mit einem einzigen Provider möglich) im iPad scheint also unwahrscheinlich.<br />
Good News, everyone!</p>
<p><strong>Der Versuch eines Fazits</strong><br />
Ob man 700 Gramm locker-lässig dauernd in der Hand halten wird, ob das iPad der neue Indoor-Notizblock wird, die 3G-Version das neue Starbucks-Screenplay-Writer Lieblingstool wird, man weiß es noch nicht. Dass sich die Entwickler erst an einen derart großen Touchscreen gewöhnen müssen mag nur halb so stark heiße Luft sein wie es sich anhört.<br />
Eventuell stehen die großartigsten Apps erst heute Abend als Idee im Kopfe eines Entwicklers in den Startlöchern. eBooks werden durch das iPad in der Masse ankommen, das dürfte sicher sein.<br />
Inwiefern die Neuerungen rund ums iPad Auswirkungen auf das 3G S oder das nächste iPhone haben wird sich ebenfalls ers zeigen müssen. Wir sind gespannt.</p>
<p>Update 30.01.10: Man wird übrigens keine &#8220;normale&#8221; Sim-Karte im iPad verwenden können. <a href="http://www.wired.com/epicenter/2010/01/ipad-mini-sim/">Wireds Epicenter weist darauf hin</a>. Ob deutsche Provider in der Lage sind spezielle, günstige Datenflats mit mini-Sims anzubieten, wird sich zeigen. Hierzulande spräche eigentlich nichts dagegen, da hier imo kein 3G-Frequenzwirrwar wie in den USA herrscht &#8211; die Hürden für nicht-exlusivpartner-Provider sind also nicht so hoch wie in den USA.</p>
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