Von Timm am 4. Oktober 2009
Es ist eigentlich schade, dass die Globalisierung sich nicht auf sämtliche Bereiche unseres Lebens auswirkt. Nun, einige Bastionen mag der ein- oder andere von uns sicher begrüßen, das ist auch in Ordnung soweit. Aber wo man es sich wünschen würde, da hinkt der lokale Markt bzw. Anbieter hinterher. Ich spreche vom Fernsehen.
Ich gucke nie Fernsehen, ich sehe nie fern, ich fernsehe nicht. Warum also beschwere ich mich? Eben drum!
Ungefähr seit Sat.1 aufgehört hat, nachmittags gegen 15 Uhr Star Trek zu senden, hat sich mein Fernsehkonsum zunächst auf einzelne Serien, die Abends laufen verlagert, und ist schließlich bei null angelangt.
Die meiste Zeit, die ich mit dem deutschen Fernsehprogramm mittlerweile verbringe, ist die beim Blick in die Fernsehzeitung. Hier laufen die lohnendsten Perlen meist versteckt abends bei Kabel 1, oder sogar bei RTL II, wie “Band of Brothers”. Doch zu den vermeintlichen Perlen komme ich noch.
Herauszuheben ist außerdem noch Switch Reloaded, wirklich sehr komisch, und sogar eine deutsche Produktion, juhu! Allerdings bezeichnend, dass eine der besten Sendunen eine ist, die andere Sendungen parodiert.
Das Nachmittagsprogramm ist mittlerweile mal mit “We are Family”, mal mit “Mein Leben” in der Bildecke gelabelt, der Inhalt ist immer der gleiche. Selbst die “klassische” Talkshow sperrt die *räusper* Pöbel-Protagonisten lediglich in einem Studio ein, statt sie in ihrem angestammten Lebensraum, der Couch zu zeigen.
Veröffentlicht in Konsum | Tagged Fernsehen, Privatfernsehen, Sitcom, Synchronisation, USA
Deluxe kommentiert
"Naja, so richtig..."
– “kochen” 1. auskochen, garen, gar werden lassen, weich machen; (landsch.): sieden. b) [auf]brühen
"Ich finde, man kann auch..."
– “kochen” 1. auskochen, garen, gar werden lassen, weich machen; (landsch.): sieden. b) [auf]brühen
"Merke ich mir für meine..."
– “kochen” 1. auskochen, garen, gar werden lassen, weich machen; (landsch.): sieden. b) [auf]brühen