Von Timm am 11. Mai 2010
Wir sind so weit, dass wir ohne Facebook eine Lücke im sozialen Schema hätten, bzw. Phantomschmerzen in dem Bereich, der nie wirklich unser soziales Netz war, aber die voyeuristische Ader befriedigt hat. Oder unsere Unternehmens-, Blogs- oder Hilfsprojekts-Unterstützungsseite mit dem darüber zulaufenden Traffic vermissen würden.
Vielleicht hat Wired recht, wenn es die Forderung nach einer offenen Alternative in den Raum stellt. Auf ein mal klingen ein paar Euro Aufwand im Monat gar nicht mehr viel, wenn man sich komplette Gewalt an der Handhabung seiner Nutzerdaten erkauft, oder?
OpenSource und ist das Stichwort, mit verschlüsselter, von Nutzern gehosteter Cloud (wo die Daten liegen) mit höchsten Sicherheitsstandards. Karsten Gerloff (Blog), seines Zeichens Präsident der Free Software Foundation (sprich: er hat Ahnung!) zeichnete auf der re:publica ein solches Bild. Der Beitrag eines jeden Nutzers könnte ein kleiner “Steckdosenrechner” bzw. Server sein, der sich als Server in die Cloud klinkt. Die dafür nötige Software ist das geringste Problem, die Codergemeinde könnte wahrscheinlich innerhalb einer Woche ein passendes Betriebssystem zusammenkompilieren. Es wäre ein idiotensicheres System.
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Von Timm am 8. Januar 2010
Am heutigen (Nein: gestrigen, Mist!) Abend ist ein Facebook-App-Update erschienen.
Zum Einen ist es nun möglich, das iPhone per Push (Was ist das?) melden zu lassen, dass eine neue Nachricht/ein neuer Kommentar/eine neue Freundschaftsanfrage etc. vorliegt. Soweit: Daumen hoch!
Zum Anderen hält das Update aber auch folgendes für uns bereit: Das Adressbuch des iPhones kann mit Informationen der Facebook-Freunde aufgefüllt werden. Gute Idee, im Prinzip, aber etwas sehr bedenkenlos umgesetzt:
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Von Timm am 10. Dezember 2009
Facebook hatte es vor einiger Zeit mit einem auf der Startseite angezeigten “Brief” von Erfinder Marc Zuckerberg angekündigt: Die Privatsphäre-Einstellungen werden überarbeitet.
“Wir haben auf Userfeedback Rücksicht genommen” war der Tenor.
Ein Schelm, der diese Botschaft hinterfragt.
Wie z.B. ein aufklärender Artikel auf TechCrunch hervorhebt, liegt die Crux im Detail: Facebook setzt einfach ein “Update an Alle” als neuen Standard fest. Das gilt trotz eines Einstellungs-Dialogs, der erscheint wenn man sich das erste mal seit dem Facebook-seitigen Update einloggt – und man vorwiegend anwählt “Nichts ändern”.
Das ist schon gemein – denn angekündigt wurden seitens Facebook zwar “Änderungen”, aber der “Konvertierungs-Dialog” lässt nicht vermuten, dass man seine Einstellungen hiernach noch begutachten muss. Sollte man aber dringendst!
Regt sich eine große Protestwelle (wonach es aktuell aussieht), so kann Facebook (nach TechCrunchs Einschätzung, der sich Querbeet hiermit anschließt) behaupten:
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Deluxe kommentiert
"Naja, so richtig..."
– “kochen” 1. auskochen, garen, gar werden lassen, weich machen; (landsch.): sieden. b) [auf]brühen
"Ich finde, man kann auch..."
– “kochen” 1. auskochen, garen, gar werden lassen, weich machen; (landsch.): sieden. b) [auf]brühen
"Merke ich mir für meine..."
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