Von Timm am 8. Januar 2010
Am heutigen (Nein: gestrigen, Mist!) Abend ist ein Facebook-App-Update erschienen.
Zum Einen ist es nun möglich, das iPhone per Push (Was ist das?) melden zu lassen, dass eine neue Nachricht/ein neuer Kommentar/eine neue Freundschaftsanfrage etc. vorliegt. Soweit: Daumen hoch!
Zum Anderen hält das Update aber auch folgendes für uns bereit: Das Adressbuch des iPhones kann mit Informationen der Facebook-Freunde aufgefüllt werden. Gute Idee, im Prinzip, aber etwas sehr bedenkenlos umgesetzt:
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Von Timm am 10. Dezember 2009
Facebook hatte es vor einiger Zeit mit einem auf der Startseite angezeigten “Brief” von Erfinder Marc Zuckerberg angekündigt: Die Privatsphäre-Einstellungen werden überarbeitet.
“Wir haben auf Userfeedback Rücksicht genommen” war der Tenor.
Ein Schelm, der diese Botschaft hinterfragt.
Wie z.B. ein aufklärender Artikel auf TechCrunch hervorhebt, liegt die Crux im Detail: Facebook setzt einfach ein “Update an Alle” als neuen Standard fest. Das gilt trotz eines Einstellungs-Dialogs, der erscheint wenn man sich das erste mal seit dem Facebook-seitigen Update einloggt – und man vorwiegend anwählt “Nichts ändern”.
Das ist schon gemein – denn angekündigt wurden seitens Facebook zwar “Änderungen”, aber der “Konvertierungs-Dialog” lässt nicht vermuten, dass man seine Einstellungen hiernach noch begutachten muss. Sollte man aber dringendst!
Regt sich eine große Protestwelle (wonach es aktuell aussieht), so kann Facebook (nach TechCrunchs Einschätzung, der sich Querbeet hiermit anschließt) behaupten:
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Von Timm am 7. September 2009
Unter www.internet-manifest.de haben Journalisten, Blogger bzw. Spitzen des Online-Journalismus einen Schriftsatz veröffentlicht, der einen Meilenstein in der Debatte um die Zukunft des Journalismus darstellt.
Hier ist der heiße Brei:
Internet-Manifest
Wie Journalismus heute funktioniert. 17 Behauptungen.
1. Das Internet ist anders.
Es schafft andere Öffentlichkeiten, andere Austauschverhältnisse und andere Kulturtechniken. Die Medien müssen ihre Arbeitsweise der technologischen Realität anpassen, statt sie zu ignorieren oder zu bekämpfen. Sie haben die Pflicht, auf Basis der zur Verfügung stehenden Technik den bestmöglichen Journalismus zu entwickeln – das schließt neue journalistische Produkte und Methoden mit ein.
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Von Timm am 29. Juli 2009
Der Artikel heißt Booting Up Baghdad: Tech Execs Take a Tour in Iraq und wird von einem guten Titelbild (diesem hier) geziert.
Es karikiert schon das, was der geübte Leser nach dem Lesen der Überschrift von dem Artikel erwartet: Die CEOs von westlichen Internet-Edel-Unternehmen werden aus irgendeinem PR-Anlass zu einem “Urlaub” ins Krisengebiet geholt. Diese Annahme liegt einfach in der Luft, und der Artikel hat die Aufgabe, die Kritik aus dem Titelbild zu entkräftigen. Dies weiß der Leser bereits nach dem bloßen Lesen der Überschrift.
Natürlich schafft es Steven Levy ohne weiteres, alle aufkeimenden Erwartungen an den Artikel zu erfüllen.
Es wird beschrieben, wie ein Mitarbeiter des State Department CEOs verschiedener Internetfirmen in den Irak eingeladen hat, und diese dort ankommen. Sie treffen verschiedene Menschen. Beamte, Studenten, Professoren, es gibt produktive, unproduktive und ernüchternde Gespräche.
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Von Timm am 2. Juli 2009
Vor einiger Zeit lobte Iven auf unserem alten Blog blip.fm. Der noch relativ junge Musikdienst nimmt ein bisschen Twitter, fügt Musikstreams hinzu, und ist damit eine andere Herangehensweise an “Musik-Netzwerken” als beispielsweise last.fm.
Nach einem kurzen Zitat aus Ivens Artikel hake ich ein:
Der Clou: die Tweets heißen nicht Tweets sondern Blips und sind mit einem Song gewürzt den man aus einer stetig wachsenden Online-Bibliothek wählen kann.
Die Blip.fm-Crew denkt sich offensichtlich: “Mehr Songs, mehr User.” Dies ist natürlich im Ansatz richtig und lobenswert. Doch der Weg, den das Team von blip einschlägt, entfernt sich leider etwas zu sehr von der bisher guten durchschnittlichen Streamqualität.
Man hat sich den Erzfeind des nicht-anspruchslosen Musikhörens ins Boot geholt: YouTube. (Warum Teufel? “Blogtsssssss” hat die Antwort)
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